Gut Seekamp, Herrenhaus in Kiel, Deutschland.
Gut Seekamp ist ein ehemaliges Herrenhaus am nördlichen Rand von Kiel mit ausgedehnten Landflächen und einem Skulpturenpark, in dem zwölf großformatige Kunstwerke aufgestellt sind. Das Areal erstreckt sich über ein parkähnliches Gelände, auf dem sich historische Gebäude und moderne Kunstinstallationen nebeneinander befinden.
Das Gut wurde 1350 erstmals urkundlich als Teil des Gutes Knoop erwähnt und wechselte später zwischen verschiedenen adeligen Familien wie den Rantzaus und von Ahlefeldts. Über Jahrhunderte hinweg diente es als Adelssitz, bevor es im 20. Jahrhundert neue Funktionen erhielt.
Die Hans Kock Stiftung zeigt zeitgenössische Kunstwerke in wechselnden Ausstellungen, die in den Räumen des Herrenhauses und im früheren Stallgebäude präsentiert werden. Kunstinteressierte finden hier regelmäßig neue Werke und Installationen aus der modernen Kunstszene.
Das Gut ist mit den Bussen 33, 501 und 502 vom Hauptbahnhof Kiel bis zur Haltestelle Seekamp zu erreichen, wo auch Parkmöglichkeiten entlang der Seekamper Weg verfügbar sind. Das großzügige Gelande ermoglicht entspanntes Spazieren, und die verschiedenen Bereiche sind zu Fuß leicht zugänglich.
1927 grundete Andreas Gayk hier Deutschlands erste freie Kinderrepublik mit einem großen Zeltlager für arbeitende Kinder aus der Stadt. Dieses soziale Experiment ermöglichte Kindern aus ärmeren Verhältnissen einen Sommeraufenthalt auf dem Gelande.
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