Gut Sülz, Baudenkmal in Oberdollendorf, Deutschland.
Gut Sülz ist ein Fachwerkgebäude mit Restaurantbetrieb, das an den Hängen von Oberdollendorf zwischen Weinbergen liegt. Das Anwesen bietet Speiseräume im Inneren und einen großen Außenbereich mit Platz für viele Gäste an.
Gut Sülz wurde erstmals 966 als adliger Freihof erwähnt und gehörte vom 14. Jahrhundert bis zur Säkularisation 1803 der Zisterzienserabtei Heisterbach. Das heutige Gebäude entstand 1656 und wurde Ende des 19. Jahrhunderts erweitert. 1967 endete die Weinproduktion, seit 1978/79 beherbergt das Gut eine Weinwirtschaft.
Der Name Gut Sülz bezeichnet das Gut selbst, nicht einen Bach; es liegt am Fuß des Sülzenbergs, einer Weinlage am Westhang der Dollendorfer Hardt. 1967 endete die Weinproduktion, seit 1978/79 beherbergen die Gebäude eine Weinwirtschaft mit Innen- und Außengastronomie.
Der Vorplatz wurde von Frühjahr bis Herbst 2014 mit Basaltpflaster neu gestaltet, die Betonstützmauer durch Naturstein ersetzt und Bordsteine zurückgebaut, wodurch die Bachstraße breiter wurde. Nach der Renovierung 2020 öffnete die Gastronomie wieder, mit Plätzen innen und außen. Das Gut liegt auf etwa 77 m am Rand von Oberdollendorf, am Fuß des Sülzenbergs.
Unter der Wiesenfläche liegt ein mittelalterlicher Gewölbekeller, älter als der Bau von 1656 darüber. Das Gut wurde 966 gemeinsam mit Dullendorf erstmals urkundlich erwähnt und gehörte ab dem 14. Jahrhundert der Abtei Heisterbach bis zu deren Säkularisation 1803.
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