Königswinter, Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis, Deutschland.
Königswinter ist ein mittelalterlich geprägter Ort im Rhein-Sieg-Kreis, der sich entlang des östlichen Rheinufers erstreckt und vom bewaldeten Kamm des Siebengebirges überragt wird. Das Ortsbild zeigt eine Mischung aus historischen Fachwerkhäusern, neueren Wohnvierteln und Uferpromenaden, die sich über mehrere Kilometer hinziehen.
Der Ort erhielt 1211 Stadtrechte und entwickelte sich aus einer Siedlung, die zur Abtei Heisterbach gehörte. Im 19. Jahrhundert wuchs er durch die Ankunft der Eisenbahn und die romantische Begeisterung für die Rheinlandschaft zu einem beliebten Ausflugsziel.
Der Name leitet sich vom mittelalterlichen Fischerdorf ab, das sich rund um den Königshof entwickelte. Besucher erleben heute ein Stadtbild, das zwischen Rheinufern und bewaldeten Hängen eingebettet liegt und als Ausgangspunkt für Wanderungen dient.
Die Anreise erfolgt über Regionalzüge, die entlang der rechten Rheinseite verkehren, oder mit Personenfähren, die das westliche Ufer mit dem Ortskern verbinden. Der größte Teil des Stadtgebiets liegt auf flachem Gelände am Flussufer und ist zu Fuß gut begehbar.
Ein Zahnradbahn, die älteste ihrer Art in Deutschland, verbindet seit 1883 das Rheinufer mit dem Drachenfelsplateau und überwindet dabei knapp 200 Höhenmeter. Wer früh am Morgen die Strecke nutzt, teilt die Waggons oft nur mit Wanderern und Hotelgästen vom Gipfel.
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