Zisterzienserkloster St. Maria und Peter, Heisterbach, Zisterzienserkloster in Königswinter, Deutschland
Heisterbach Abbey ist eine Zisterzienserabtei in Königswinter deren gotischer Chorraum als Ruine erhalten blieb. Die hohen Steinbögen rahmen einen offenen Raum ein der von gepflegten Rasenflächen und alten Bäumen umgeben ist.
Mönche aus Himmerod gründeten das Kloster 1189 nachdem sie von einem früheren Standort hierher umzogen. Die Kirche wurde 1237 geweiht und während der Säkularisation nach 1803 weitgehend abgetragen wobei nur der Chor stehengelassen wurde.
Der Name leitet sich vom althochdeutschen "hagan sterbuki" ab und bezieht sich auf die bewaldete Hanglage des Klostergeländes. Heute nutzen Besucher die Ruine als Kulisse für Konzerte und Freilichttheater unter freiem Himmel.
Das Gelände ist frei zugänglich und eignet sich für einen ruhigen Spaziergang durch Park und Ruine. Eine mobile Audioführung bietet Hintergrundinformationen direkt vor Ort wenn man sein eigenes Gerät mitbringt.
Die ursprüngliche Kirche war mit 88 Metern (289 Fuß) länger als viele Kathedralen ihrer Zeit und gehörte zu den größten Zisterzienserkirchen im deutschsprachigen Raum. Der erhaltene Chorraum zeigt Spuren einer Bauweise die später zum Vorbild für andere Klosterkirchen wurde.
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