Burgruine Rosenau, Mittelalterliche Burgruine in Königswinter, Deutschland.
Burgruine Rosenau ist eine Burganlage im Siebengebirge bei Königswinter mit erhaltenen Ringmauern aus Trachytstein. Die Mauerreste erreichen an manchen Stellen etwa sechs Meter Höhe und sind vom umliegenden Wald umgeben.
Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf 1222, als der Besitzer seinen Namen nach der Burg änderte. Nach dem Verkauf an ein Kloster um 1243 wurde die Befestigung kurz darauf systematisch abgerissen.
Die Ruine war Teil eines Verteidigungssystems zwischen dem Rhein und den Bergen, das die Besitztümer des Kölner Erzbistums schützte. Heute können Besucher noch die Bedeutung dieses Ortes in der mittelalterlichen Landschaft nachvollziehen.
Mehrere Wanderwege führen zur Ruine, wobei eine moderate Rundwanderung von Ittenbach aus direkten Zugang ermöglicht. Die beste Erreichbarkeit besteht in den wärmeren Monaten, wenn die Waldwege trocken und gut begehbar sind.
Das Kloster, das die Burg kaufte, erhielt ausdrückliche Erlaubnis zur Sprengung der Befestigung durch die Kirchenbehörden. Dies war ungewöhnlich, da Klöster normalerweise Befestigungen übernahmen, anstatt sie zu zerstören.
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