Weilberg, Berggipfel in Königswinter, Deutschland
Der Weilberg ist ein Berg in der Siebengebirge-Kette bei Königswinter mit einer Höhe von etwa 240 Metern. Seine Hänge zeigen deutlich die dunklen Basaltschichten, die durch eine stillgelegte Abbaufläche an der Südflanke unterbrochen werden.
Der Berg wurde ab dem späten 19. Jahrhundert als Quelle für Basaltgestein genutzt, wobei der Abbau bis 1940 andauerte. Das Material wurde über eine spezialisierte Bahnlinie in der Region transportiert und verteilt.
Das Siebengebirge, einschließlich des Weilbergs, erhielt 1971 das Europäische Diplom für geschützte Gebiete, was seine Bedeutung für den Naturschutz unterstreicht.
Mehrere Wanderrouten führen zum Gipfel, wobei festes Schuhwerk notwendig ist. Besucher sollten in der Nähe der alten Abbauflächen vorsichtig sein, da dort steile Abhänge und unebenes Gelände vorhanden sind.
Das Gestein des Weilberg entstand vor etwa 30 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität, wobei Magma in die ursprüngliche Gesteinsmasse eindrang. Diese geologische Geschichte ist in den freigelegten Schichten der ehemaligen Grube noch heute sichtbar.
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