Burg Drachenfels, Mittelalterliche Burgruine in Königswinter, Deutschland
Burg Drachenfels ist eine Burgruine in Königswinter, die steil über dem Rheintal aufsteigt und sich in den Siebengebirgen befindet. Die Reste der Steinmauern und Bastionen prägen das Landschaftsbild und sind von verschiedenen Seiten sichtbar.
Erzbischof Arnold I. von Köln ließ die Burg 1138 erbauen, um die Region vor Angriffen zu schützen. Über die Jahrhunderte diente sie als Festung, bis sie später aufgegeben wurde und verfiel.
Der Name der Burg bezieht sich auf alte Legenden von einem Drachen, der in einer Höhle unterhalb der Festung gelebt haben soll. Die Einheimischen sprechen immer noch gerne über diese Geschichte, wenn sie Besucher über diesen Ort führen.
Der Zugang zur Ruine erfolgt bequem mit der historischen Drachenfels-Zahnradbahn, die seit 1883 vom Bahnhof in Königswinter hinauf fährt. Alternativ können Wanderer die Wege zu Fuß nutzen, die durch bewaldete Hänge zum Gipfel führen.
Der Stein der Ruine, Trachyt genannt, wurde jahrhundertelang in Steinbrüchen unterhalb der Burg abgebaut und für große Bauprojekte verwendet. Ein großer Teil der Steine für den Bau des Kölner Doms stammt aus diesen Vorkommen.
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