Talsperre Kauscha, Stausee in Deutschland
Die Talsperre Kauscha ist ein Staudamm aus Lehmboden, der etwa 13 Meter hoch und 150 Meter lang ist und sich über eine Hochflaeche erstreckt. Der Damm wurde zwischen 1983 und 1985 erbaut und ist seit 1987 in Betrieb, wobei er Wasser aus dem Geberbach-Bach aufstaet und eine Speicherkapazitaet von etwa 270.000 Kubikmeter besitzt.
Der Damm wurde von 1983 bis 1985 als Reaktion auf Hochwassergefaehrdung in Dresden erbaut und nahm 1987 seinen Betrieb auf. Kleine Lecks, die waehrend der Testphase entdeckt wurden, wurden 1997 repariert, wonach die Anlage seitdem zuverlaessig funktioniert.
Die Talsperre Kauscha trägt den Namen des nahe gelegenen Stadtteils Kauscha und dient der lokalen Bevölkerung als Zeichen der Hochwassersicherung. Der Ort ermöglicht Besuchern einen Blick auf die Verbindung zwischen menschlicher Infrastruktur und der natürlichen Umgebung, wo stille Wasser und grüne Uferlandschaften dominieren.
Der Damm liegt neben der vielbefahrenen Autobahn A17 von Dresden nach Prag und ist daher leicht zu lokalisieren. Besucher können vom nahe gelegenen Straßenrand aus die Struktur und das Stauwasser beobachten, wobei Fußwege entlang der Dammoberseite zur Inspektion vorhanden sind.
Jaehrlich wird hier eine Funktionsprobe durchgefuehrt, bei der das Entlastungstor geoeffnet wird, um die Funktionsfaehigkeit zu testen, was einen sichtbaren Anstieg des Wasserflusses im Geberbach verursacht. Diese regelmaessige Ueberprüfung, oft im Winter oder Fruehjahr, ist fuer Anwohner und Beobachter ein stilles Zeichen der Betriebsbereitschaft der Anlage.
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