Haseldorfer Binnenelbe mit Elbvorland, Naturschutzgebiet bei Haselau, Deutschland.
Das Haseldorfer Binnenelbe mit Elbvorland ist ein Schutzgebiet mit über 2000 Hektar Fläche entlang der Elbe, wo Süßwasserwatt, Kanäle, Inseln und feuchte Uferzonen das Landschaftsbild prägen. Diese Gewässer und Uferbereiche bilden ein vielfältiges Mosaik aus verschiedenen Lebensräumen.
Das Gebiet wurde 1984 als Naturschutzgebiet offiziell anerkannt und bekam so den rechtlichen Schutz. Bereits 1975 hatten Deichmaßnahmen die Wasserbedingungen grundlegend verändert, was neue Bedingungen für Flora und Fauna schuf.
Das Naturzentrum Scholenfleth bietet Ausstellungen über die lokale Tierwelt an, wo Besucher Vogelarten und Lebensräume der Gegend kennenlernen. Hier wird das Verständnis für die Bedeutung dieses Platzes als Lebensraum wach, wo Wasser und Land sich ständig austauschen.
Das Elbmarschenhaus bietet Informationen zu geführten Touren und Vorträgen an und ist von Mittwoch bis Samstag geöffnet. Besucher sollten festes Schuhwerk mitnehmen, da der Untergrund oft nass und matschig ist.
Das Gebiet beherbergt Süßwasserhabitate, die von den Gezeiten der Nordsee beeinflusst werden, obwohl kein Salzwasser eindringt. Diese Mischung aus Fluss- und Tideneinfluss macht es zu einem seltenen Ökosystem in der Region.
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