Herrenhaus Haseldorf, Herrenhaus in Haseldorf, Deutschland.
Haseldorf Manor ist ein klassizistisches Herrenhaus im Dorf Haseldorf in Schleswig-Holstein mit einer symmetrischen weißen Fassade, Säulen und einem dreieckigen Giebel über dem Haupteingang. Das Gebäude ist als Kulturdenkmal des Landes Schleswig-Holstein eingetragen und von einem Landschaftspark umgeben.
Das heutige Herrenhaus wurde 1804 vom dänischen Landbaumeister Christian Frederik Hansen für Hans Heinrich von Friccius-Schilden geplant und gebaut. Das Gut geht auf eine Burg zurück, die der Erzbischof von Bremen 1184 anlegen ließ, 1258 zerstört und 1317 neu errichtet wurde; im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Wallensteins Truppen sie 1627. Die Familie von Schilden, seit 1731 Eigentümerin, gab den Neubau in Auftrag.
Der Gutspark besitzt einen alten, artenreichen Baumbestand; eine Allee führt von Norden auf das Hauptgebäude zu. Im Osten steht, hinter hohen Bäumen verborgen, das 1884 erbaute Mausoleum der Familie, wo Burggraben und Wall einer früheren Burg erhalten sind. Am westlichen Ende liegt die spätromanische Kirche St. Gabriel, in der der Dichterprinz Emil von Schoenaich-Carolath begraben ist.
Das Herrenhaus liegt im kleinen Dorf Haseldorf und ist über Landstraßen gut erreichbar; in der Nähe des Geländes stehen Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Der Park eignet sich für einen Spaziergang bei trockenem Wetter, da die Wege unbefestigt sein können.
Am östlichen Ende des Parks steht, hinter hohen Bäumen verborgen, das 1884 erbaute Mausoleum der Familie. Es liegt auf dem Platz einer früheren Burg, deren Burggraben und Wall noch im Gelände zu erkennen sind. Von der Hauptallee aus ist der neugotische Bau leicht zu übersehen.
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