Wallanlagen, Stadtpark in Frankfurt, Deutschland
Die Wallanlagen sind ein kreisförmiger Grüngürtel von etwa fünf Kilometern Länge, der das Frankfurter Stadtzentrum umgibt und mit baumbestandenen Wegen, Grünanlagen und Freizeitflächen gestaltet ist. Der Park gliedert sich in unterschiedliche Bereiche mit variierenden Charakteren und bietet Raum für Spaziergänge, Sport und Erholung.
Der Park entstand Anfang des 19. Jahrhunderts, nachdem Frankfurts mittelalterliche Befestigungen zwischen 1804 und 1812 abgerissen wurden. Die ehemals defensiven Mauern wurden durch einen öffentlichen Grünraum ersetzt, der die Stadt umgürtet.
Die sieben Bereiche des Parks tragen Namen ehemaliger Stadttore und dienen bis heute als Orientierungspunkte im Stadtbild. Diese Benennungen erzählen von Frankfurts Vergangenheit als ummauerte Stadt und prägen das Verständnis der Bewohner für ihre Nachbarschaften.
Ein Netzwerk von ebenen, befestigten Wegen macht das Gelände für verschiedene Mobilitäten zugänglich, und regelmäßige geführte Touren ab dem Willy-Brandt-Platz bieten Orientierung. Beste Zeit für einen Besuch sind die wärmeren Monate, wenn alle Bereiche des Parks aktiv genutzt werden.
Das Wallservitut-Gesetz von 1827 schützt diese etwa hundert Meter breite Grünfläche dauerhaft vor Bebauung. Dies macht den Park zu einem der ältesten planmäßig erhaltenen Grüngürtel Europas.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.