Stadthalle Chemnitz, Mehrzweckhalle im Stadtteil Zentrum, Chemnitz, Deutschland.
Die Stadthalle Chemnitz ist eine Mehrzweckhalle im Stadtzentrum, die von 1969 bis 1974 erbaut und am 4. Oktober 1974 eröffnet wurde. Der Große Saal fasst 1828 Plätze, der Kleine Saal 560. Für die Plattenverkleidung wurden 4000 Quadratmeter Rochlitzer Porphyr verwendet; die Sichtbetonaußenfassade am großen Saal entwarf Hubert Schiefelbein.
Das Gebäude wurde 1974 während der DDR eröffnet und zählt zu den großen öffentlichen Bauten jener Ära. Es spiegelt den Baustil wider, der damals für kulturelle Einrichtungen in Ostdeutschland typisch war.
Im Foyer hängt Horst Zickelbeins Wandbild „Die Befreiung der Wissenschaft durch die sozialistische Revolution“, dessen Farbgebung heute mehr auffällt als die Programmatik. Im Kleinen Foyer fangen Reliefs von Christa Sammler das Erlebnis der Musik ein, im angrenzenden Stadthallenpark stehen Werke von Wieland Förster. Das Haus ist als Kulturdenkmal eingetragen und zählte seit 1974 rund 16 Millionen Besucher.
Die Halle liegt nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Das Gebäude ist barrierefrei zugänglich und verfügt über Parkplätze mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge.
Im Zentrum der Lichthalle des Großen Foyers steht Fritz Cremers Plastik „Und sie bewegt sich doch! – Galilei“, die auf Galileis legendären Ausspruch anspielt. Das Werk veranschaulicht das Prinzip, dass nichts beständig ist, weder die Historie noch die Welt, wie man sie sieht. Die Lichthalle beherbergt zudem Horst Zickelbeins Wandbild „Die Befreiung der Wissenschaft durch die sozialistische Revolution“, dessen Farbgebung auffällt.
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