Hochbrücke Wismar, Spannbeton-Straßenbrücke in Wismar, Deutschland
Die Hochbrücke Wismar ist eine 398 Meter lange Spannbeton-Straßenbrücke im Verlauf der Landesstraße 12, die am 7. August 1970 eingeweiht wurde und zum Teil über den Mühlenteich führt. Sie sollte die Rostocker Straße als damals einzige Ausfallstraße nach Osten entlasten und kostete 15,3 Millionen DDR-Mark. Seit 2012 hat sie statt vier nur noch zwei Fahrstreifen.
Weil die Rostocker Straße als einzige Ausfallstraße nach Osten zum Nadelöhr geworden war, wurde die Brücke am 7. August 1970 eingeweiht. Das 398 Meter lange Bauwerk kostete 15,3 Millionen DDR-Mark. Schlechter Untergrund und daraus folgende Statikprobleme erzwangen 2004 und 2005 eine komplette Überholung, bei der auch Verkehrsführung und Fußwege geändert wurden.
Die geplante Ersatzbrücke sollte auf dem Gelände der in den 1890er Jahren errichteten Malzfabrik Wismaria entstehen. Nachdem Ende 2019 ein neuer Eigentümer die Ruine übernommen und das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege ihre Erhaltenswürdigkeit als Baudenkmal bestätigt hatte, wurden die Abrisspläne fallen gelassen und neue Varianten geprüft.
Die Brücke unterliegt regelmäßigen Inspektionen und weist derzeit strukturelle Einschränkungen auf, die den Verkehrsfluss beeinflussen. Besucher sollten sich bewusst sein, dass Fahrbahn-Anpassungen vorhanden sein können und die Route zu Spitzenzeiten überlastet wirken kann.
Die im April 2021 vorgestellte Vorzugsvariante sieht einen Ersatzneubau unmittelbar neben dem alten Bauwerk vor, ist aber umstritten: Anwohner und die AG Baukultur favorisieren eine Unterführung, und 2022 suchte ein Wettbewerb Lösungen ohne neue Hochbrücke. Seit 2015 wird der Zustand mit 3,5 (ungenügend) bewertet.
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