Wismar, Mittelalterliche Hafenstadt in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland.
Wismar ist eine Stadt im Nordwesten Mecklenburgs an der Ostseeküste mit einer gut erhaltenen historischen Altstadt. Die Häuser aus rotem Backstein prägen das Stadtbild zusammen mit drei großen Kirchenruinen und dem alten Hafenviertel, das direkt an das Zentrum grenzt.
Die Stadt erhielt im Jahr 1226 das Stadtrecht und trat 1259 der Hanse bei, was Handel und Wohlstand über Jahrhunderte hinweg sicherte. Nach dem Dreißigjährigen Krieg gehörte sie bis 1803 zu Schweden, was zahlreiche bauliche Spuren hinterließ.
Der Name Wismar leitet sich vermutlich von einem slawischen Wort ab, das sich auf die Lage an der Ostsee bezieht. Besucher können heute noch die Backsteingotik in den Giebelhäusern rund um den Marktplatz bewundern, die von der Bedeutung der Hafenstadt zeugen.
Die Straßen um den Marktplatz herum sind meist eben und führen direkt zum Hafen, wo man Boote beobachten und an der Kaimauer entlanggehen kann. Besonders im Sommer ist die Altstadt gut zu Fuß zu erkunden, im Winter können jedoch Wind und Nässe vom Meer her auftreten.
Die Grube ist ein offener Wasserkanal, der seit dem Mittelalter durch die Altstadt fließt und früher für Handwerk und Abwasser genutzt wurde. Heute schwimmen dort Enten, und man kann den schmalen Kanal an mehreren Brücken überqueren, die in die alten Gassen führen.
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