Fürstenhof, Renaissanceschloss in Wismar, Deutschland
Der Herzogshof ist ein Renaissancebauwerk im Johann-Albrecht-Stil in der Altstadt von Wismar, einer Hafenstadt an der Ostsee. Die Fassade besteht aus rotem Backstein und ist mit Terrakotta-Ornamenten, gerahmten Fenstern und reich verzierten Gesimsen gegliedert.
Der Herzogshof wurde Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet, als Wismar als Hansestadt wirtschaftlich und politisch an Bedeutung gewann. Der Bau gilt als eines der frühesten Beispiele der Renaissancearchitektur in Norddeutschland.
Das Gebäude trägt den Namen des Herzogs Johann Albrecht I., der den Bau in Auftrag gab und dem der dazugehörige Baustil seinen Namen verdankt. Heute beherbergt es das Amtsgericht Wismar, sodass Besucher das Äußere sehen können, der Innenzugang jedoch nicht möglich ist.
Die Fassade ist von der Straße aus zu jeder Jahreszeit gut zu sehen, da das Gebäude an einer öffentlichen Straße in der Altstadt liegt. Da das Innere als Amtsgericht genutzt wird, ist ein Besuch dort nicht möglich, aber die Außenansicht lässt sich in wenigen Minuten erkunden.
Die Terrakotta-Medaillons an der Fassade zeigen Porträts von Herrschern des Herzogtums Mecklenburg, die zur Bauzeit regierten. Es handelt sich damit um eine Art gebautes Porträtalbum, das direkt in die Außenwände eingearbeitet ist.
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