Wasserkunst Wismar, Wasserverteilungssystem am Marktplatz, Wismar, Deutschland.
Die Wasserkunst Wismar ist ein zwölfseitiger Pavillon auf dem Marktplatz mit einer kupfernen Kuppel und einer sechseckigen Laterne. Das Gebäude wurde aus Kalksteinblöcken sorgfältig gefertigt und war das Herzstück eines Wasserleitungssystems, das die Stadt mit frischem Wasser versorgte.
Der Bau entstand zwischen 1579 und 1602 nach Plänen des Utrechter Architekten Philipp Brandin. Das Gebäude versorgte mehrere hundert Häuser durch ein Rohrnetz mit Trinkwasser und war lange Zeit ein wichtiger Teil der städtischen Infrastruktur.
Die Inschriften in Latein und Deutsch an den Außenwänden zeigen, wie wichtig sauberes Wasser für die Stadt war. Sie erzählen von den Methoden, wie Menschen damals Wasser verteilten und nutzten.
Das Denkmal steht mitten auf dem Marktplatz und ist von allen Seiten leicht erreichbar. Die beste Zeit zum Besuch ist tagsüber, wenn der Platz belebt ist und die Fassade im Licht gut zu sehen ist.
Auf der Ostseite des Gebäudes standen zwei Bronzefiguren namens Nix und Nixe, die als Wassergeleiter dargestellt waren. Diese Statuen waren ein kunstvolles Detail, das die Funktion des Bauwerks spielerisch in Metall verkörperte.
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