Hauptgüterbahnhof Hannover, Güterbahnhof in Nord Hannover, Deutschland.
Der Hauptgüterbahnhof Hannover ist eine vierspurige Industrieanlage mit großen Lagerhallen, deren Dächer und Fassaden aus der Gründungszeit noch heute zu sehen sind. Das Gelände wurde teilweise abgerissen, doch die verbleibenden Strukturen zeigen deutlich den funktionalen Aufbau einer historischen Frachtanlage.
Die Anlage wurde 1877 als Umschlagplatz für allgemeine Güter gegründet und wuchs 1931 zu einer der größten und modernsten Frachtanlagen Europas heran. Nach dem Zweiten Weltkrieg behielt sie ihre Bedeutung, bis der Güterverkehr sich verlagerte und die Nutzung auslief.
Der Ort zeigt, wie Menschen alte Industriegebäude mit neuem Leben füllen. Heute finden Besucher neben den grauen Hallen ein Fitnesscenter, Restaurants und einen Skateplatz, die zeigen, wie Arbeitsräume zu Treffpunkten werden.
Der Ort ist heute leicht zugänglich mit verschiedenen Eingängen für Fußgänger und bietet ausreichend Parkplätze in der Nähe. Der beste Zeitpunkt zum Erkunden ist tagsüber, wenn alle Einrichtungen wie die Kletterhalle und Restaurants geöffnet sind und das Gelände gut beleuchtet wirkt.
Während der Expo 2000 wurde das brachliegende Gelände mit spektakulärer Lichtinstallation des Künstlers Gerhard Merz in Szene gesetzt. Das Projekt zeigte, wie verlassene Industrieräume durch künstlerische Intervention temporär zum Leben erweckt werden können.
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