Hauptstaatsarchiv Dresden, Staatsarchiv in Dresden, Deutschland.
Das Sächsische Staatsarchiv Dresden ist ein Archivkomplex an der Archivstraße im Norden Dresdens und beherbergt Sammlungen zur Geschichte Sachsens und der Stadt. Das Gebäude besteht aus mehreren Baukörpern, die gemeinsam Lagerräume, einen Lesesaal und Verwaltungsbereiche beherbergen.
Das Archiv wurde 1834 als einziges Staatsarchiv Sachsens gegründet und übernahm alle archivarischen Aufgaben des Landes. Im Jahr 1933 wurden zusätzliche regionale Archive eingerichtet, wodurch das sächsische Archivnetzwerk auf mehrere Standorte ausgeweitet wurde.
Im Lesesaal des Archivs können Besucher Gildeunterlagen, Grundbücher und städtische Akten einsehen, die zeigen, wie das Leben in Dresden früher organisiert war. Viele dieser Dokumente stammen aus Verwaltungen und Institutionen, die seit Jahrhunderten in der Region tätig waren.
Wer die Bestände einsehen möchte, muss im Voraus über die offizielle Website einen Antrag stellen, da ein direkter Zutritt ohne vorherige Anmeldung nicht möglich ist. Sobald der Zugang genehmigt wurde, können die Dokumente im Lesesaal des Archivs eingesehen werden.
Das Archiv verwahrt Dokumente zu Ereignissen des 20. Jahrhunderts, die von Forschungseinrichtungen weltweit angefragt werden. Manche dieser Akten betreffen Vorgänge, über die in anderen europäischen Archiven kaum Unterlagen erhalten sind.
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