Heilenbecker Höhle, Höhle in Ennepetal, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Heilenbecker Höhle ist eine große Karsthöhle in Ennepetal, die über vier Kilometer Lange umfasst und zahlreiche unterirdische Gange mit vielfaltigen Gesteinsformationen aufweist. Das Innere zeigt Stalagmiten, Stalaktiten, unterirdische Seen und komplexe Gangstrecken, die von Wasser uber lange Zeiträume geschaffen wurden.
Die Höhle wurde 1983 von Mitgliedern der Arbeitsgruppe Kluterthöhle entdeckt und vermessen, wobei ihre bemerkenswerte Lange und Komplexitat offenbart wurde. Die Gesteinsschichten im Steinbruch am Eingang dokumentieren ein tropisches Meer vor etwa 386 Millionen Jahren und zeigen spatere tektonische Verschiebungen.
Die Heilenbecker Höhle trägt ihren Namen nach dem Ort Heilenbeck und dem geologischen Kontext der Region. Sie ist heute ein Ort, an dem Besucher die Kraft der Natur und die Vielfalt unterirdischer Welten erleben können.
Der Eingang der Höhle befindet sich am ehemaligen Steinbruch und ist gesichert, da der Zugang beschränkt ist. Führungen werden von erfahrenen Leitern angeboten, die mit den Bedingungen des Hohlraums vertraut sind und Besucher sicher durch die kühlen, feuchten Gänge leiten.
Eine bedeutende Neuentdeckung wurde hinter einer Felswand gefunden, wo ein schmaler, tiefer Schacht mit fortgeschrittener Ausrustung erforscht werden konnte. Die neu kartografierten Passagen enthullen ein weitverzweigtes Labyrinth mit seltenen Mineralien und kristallinen Formationen, die Forschern neue Einsichten in die unterirdische Struktur ermoglichten.
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