St. Gertrauden, Evangelische Kirche in Salbke, Magdeburg, Deutschland
Die Sankt-Gertrauden-Kirche ist ein Kirchengebäude in Magdeburg-Salbke mit einem schiefergedeckten Dach und flachen Strebepfeilern nach den Plänen des Architekten Friedrich August Stüler. Der Bau zeigt eine Apsis und wurde nach historischen Zerstörungen wiederhergestellt.
Das ursprüngliche Gotteshaus wurde am 17. März 1018 vom Bischof Thietmar von Merseburg geweiht und ist damit eines der ältesten Gebäude der Stadt. Über die Jahrhunderte hinweg erlitt die Kirche mehrfach Zerstörungen durch Kriege und Konflikte, wurde aber jedesmal wieder aufgebaut.
Die Glasfenster aus den 1920er und 1930er Jahren zeigen biblische Szenen wie die Geburt Jesu und die Kreuzigung und prägen das Innere des Gotteshauses. Diese künstlerischen Werke geben dem Raum eine besondere geistliche Ausstrahlung.
Das Gotteshaus befindet sich an der Schönebecker Straße 117 und ist für Besucher das ganze Jahr über erreichbar. Regelmäßige protestantische Gottesdienste und der Friedhof mit historischen Grabsteinen sind vor Ort vorhanden.
Der Friedhof wurde 2011 als Lapidarium eingerichtet und sammelt historische Grabsteine sowie Monumentale aus der Region. Diese Sammlung bewahrt Spuren von Magdeburgs Vergangenheit auf dem Kirchengelände.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.