Heilig-Kreuz-Kirche, Neobarocke Kirche in Remscheid, Deutschland
Die Heilig-Kreuz-Kirche ist ein Kirchengebäude im Neugotik-Stil mit aufwendigen Verzierungen, das für seine ornamentale Ausstattung bekannt ist. Das Bauwerk besteht aus Stein und zeigt klassische Merkmale evangelischer Architektur aus dem 20. Jahrhundert.
Der Bau des Gebäudes fand zwischen 1925 und 1927 statt und folgte einer Landentausch-Vereinbarung mit dem Bürgermeister von Lüttringhausen aus dem Jahr 1907. Die Realisierung verzögerte sich jedoch lange, bevor die Arbeiten tatsächlich begannen.
Die Kirche dient zwei evangelischen Gemeinden und verbindet sie durch regelmäßige gemeinsame Feste, bei denen farbige Bänder zwischen den Türmen gespannt werden. Diese Tradition zeigt, wie der Ort bis heute als Treffpunkt für beide Gemeinden lebt.
Der Kirchturm beherbergt drei Glocken, von denen die größte eine lateinische Inschrift trägt, die man deutlich hören kann, wenn sie erklingt. Die Glocken ertönen zu bestimmten Zeiten und markieren wichtige Momente im Leben der Gemeinden.
Im Altarbereich befindet sich ein besonderes Kruzifix des Künstlers Ludek Tichy aus dem Jahr 1989, das Christus mit einer Rose in der Hand zeigt. Dieses ungewöhnliche Motiv verbindet religiöse Symbolik mit einer persönlichen künstlerischen Vision.
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