Heilige Hallen, Naturschutzgebiet mit Buchenwald in Feldberger Seenlandschaft, Deutschland.
Heilige Hallen ist ein Naturschutzgebiet in der Feldberger Seenlandschaft in Deutschland, das einen alten Buchenwald auf rund 67 Hektar umfasst. Die Bäume stehen dicht beieinander, ihre Stämme wachsen gerade in die Höhe und bilden oben ein geschlossenes Blätterdach.
Das Gebiet wurde 1850 von Herzog Georg von Mecklenburg-Strelitz unter Schutz gestellt, womit er einen der frühesten Waldschutzmaßnahmen in der Region einleitete. Den offiziellen Status als Naturschutzgebiet erhielt es 1938, was den alten Baumbestand bis heute gesichert hat.
Der Name Heilige Hallen beschreibt treffend, was man beim Betreten des Waldes wahrnimmt: Die dicht stehenden Buchen mit ihren hohen, geschlossenen Kronen wirken wie das Innere einer Kathedrale. Wer durch die Baumreihen geht, versteht sofort, warum dieser Ort seinen Namen trägt.
Der Wald ist über ausgeschilderte Wanderwege zugänglich, und das nahe gelegene Waldmuseum Lüttenhagen bietet Informationen über die Waldgeschichte und geführte Touren an. Die Wege sind flach und für die meisten Besucher gut begehbar.
Seit 1950 werden abgestorbene und gefällte Bäume im Wald liegen gelassen, sodass sich eine dichte Schicht aus morschem Holz auf dem Boden angesammelt hat. Dieses Totholz bietet seltenen Käferarten, Pilzen und Spechten einen Lebensraum, den man kaum woanders in der Region findet.
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