Herzogspitalkirche, Barocke Filialkirche in Münchner Altstadt, Deutschland.
Die Herzogspitalkirche ist ein Barockbau mit achteckigem Grundriss in der Münchner Altstadt, dessen Inneres nach Kriegszerstörungen wiedererrichtet wurde. Das Gotteshaus verbindet historische barocke Fassadenelemente mit modernem Ziegelmauerwerk im Innenraum.
Das Gotteshaus wurde 1728 unter der Leitung des Architekten Johann Gunetzrhainer erbaut und prägte das Stadtbild über Jahrhunderte. Nach schweren Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg erfolgte der Wiederaufbau durch Alexander von Branca Mitte der 1950er Jahre.
Die Kirche trägt den Namen des herzoglichen Hospitals, das hier einmal stand und der Gemeinde diente. Heute wirkt sie als stilles religiöses Zentrum inmitten der lebendigen Altstadt.
Das Gebäude liegt zentral in der Altstadt und ist zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Da es sich um einen Kirchenraum handelt, sollten Besucher angemessene Kleidung tragen und respektvoll bleiben.
Die ungewöhnliche achteckige Grundform war zur Zeit des Barocks eine seltenere architektonische Wahl, die das Gebäude unter anderen Münchner Kirchen besonders macht. Diese geometrische Besonderheit prägt bis heute das Innere und lässt die Raumwirkung unverwechselbar wirken.
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