Historisches Museum Aurich, Regionalgeschichtliches Museum in Aurich, Deutschland
Das Historische Museum Aurich ist in der Alten Kanzlei untergebracht, einem ehemaligen Verwaltungsgebäude in der Auricher Altstadt. Ab 1985 nutzte es dort etwa 190 Quadratmeter; nach den Erweiterungen 1992–1998 und 2001 stehen ihm heute 540 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung. Die Dauerausstellung gliedert sich in sechs Themenkomplexe von Geest und Stadt bis Region und Mittelzentrum und führt durch die Geschichte der Stadt und Ostfrieslands von der Steinzeit bis heute.
Das Museum entstand in den 1980er Jahren, als Bürger sich zusammentaten, um das historische Gebäude zu restaurieren und eine Sammlung aufzubauen. Diese Initiative ermöglichte es, wichtige Objekte aus der regionalen Geschichte an einem Ort zusammenzubringen.
Die sechs Dauerbereiche tragen Namen aus dem regionalen Wortschatz: Geest und Stadt, Kirchen und Klöster, Schloss, Blütezeit der Bürger, Ostfriesland in Kriegsnöten, Region und Mittelzentrum. Ein Bereich gilt dem Baumeister Conrad Bernhard Meyer, der das Stadtbild Aurichs prägte. Im Erdgeschoss des Anbaus liegt das MachMit-Museum zum Anfassen.
Das Museum ist an mehreren Tagen in der Woche geöffnet und für Besucher gut zugänglich. Man sollte sich Zeit nehmen, um die verschiedenen Ausstellungen in Ruhe zu erkunden, da sie jeweils unterschiedliche Aspekte der lokalen Geschichte beleuchten.
Eröffnet wurde das Museum am 5. Juli 1985 in der Alten Kanzlei, die die Stadt ab 1983 für das Museum umbauen ließ; die Eröffnung nahm Johann-Tönjes Cassens vor, damals niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur. Ein 1982 unter dem Oberkreisdirektor Friedrich Schuver gegründeter Förderverein, in dessen Vorstand alle Ratsparteien saßen, hatte das Projekt nach gescheiterten Anläufen von 1902, 1923 und 1951 durchgesetzt.
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