Pingelhus, Architekturdenkmal in Aurich, Deutschland.
Das Pingelhus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in Aurich und steht unmittelbar neben dem Gebäude der Ostfriesischen Landschaft. Es handelt sich um eine zweistöckige Struktur mit Giebeldach, die um 1800 von Conrad Bernhard Meyer erbaut wurde und ursprünglich als Hafenmeister- und Speditionsanlage diente.
Das Gebäude entstand um 1800 als Conrad Bernhard Meyer es erbaute, um den Schiffsverkehr in Aurichs damaligem Hafen zu verwalten. Nach der Hafenverlagerung in der Neuzeit wurde es 1959 vom Heimatverein Aurich übernommen, der es seitdem für kulturelle Veranstaltungen nutzt.
Der Name stammt vom Niederdeutschen Wort 'pingeln', das die Glocke bezeichnete, die früher im Turm läutete und Schiffsabfahrten nach Emden ankündigte. Besucher können noch heute diese maritime Verbindung der Stadt spüren, wenn sie das Gebäude betrachten und sich die geschäftige Hafenzeit vorstellen.
Das Gebäude befindet sich im Zentrum Aurichs in unmittelbarer Nähe anderer historischer Stätten und ist leicht zu Fuß erreichbar. Der Heimatverein bietet Besuchern regelmäßig Veranstaltungen und traditionelle ostfriesische Teezeremonien an, die Einblick in die lokale Kultur geben.
Der Boden des Erdgeschosses, das ursprünglich als Lagerraum diente, wurde während der Hafenrecultivierung 1934 aufgefüllt. Diese bauliche Veränderung dokumentiert die dramatische Umgestaltung der Stadt durch die Verlegung des Hafens und veränderte das Aussehen des Inneren des Gebäudes dauerhaft.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.