Historisches Pumpwerk, Historisches Pumpwerk in Albstadt, Deutschland
Das Pumpwerk Onstmettingen ist eine Pumpenstation in Albstadt, die aus einem massiven Betonbecken von 9 mal 9 Metern Grundfläche und 2,5 Metern Tiefe besteht. Darüber wölbt sich eine verstärkte Decke, die von zwei stabilen Pfeilern getragen wird.
Mit der Industrialisierung baute Onstmettingen ein eigenes Gaswerk, wodurch der Bedarf nach einem gemeindeeigenen Wasserleitungsnetz entstand. 1909 kaufte die Gemeinde das Gebiet des Quelltopfs, hob ein Becken von 9 × 9 Metern und 2,5 Metern Tiefe aus und errichtete auf dessen Betondecke das Pumphäusle mit angeschlossener Werkstatt. Eine Kolbenpumpe mit Gasmotor förderte 10 Liter pro Sekunde zu den angeschlossenen Häusern und zu einem Hochbehälter von 500 m³ hinter der Gaststätte Löwe. Nach der Stromversorgung des Ortes 1923 ersetzte eine elektrische Pumpe den Gasmotor, 1930 kam eine zweite Pumpe für Reparaturmaßnahmen hinzu. Die eigenständige Wasserversorgung endete 1953 mit dem Beitritt zum Zweckverband Wasserversorgung Zollernalb.
Die Bevölkerung nennt das Gebäude Pumphäusle, eine Verbindung aus Pumpe und dem schwäbischen Diminutiv für ein kleines Haus. Es steht neben dem Rathaus im Stadtteil Onstmettingen, der bis 1953 eine eigene Wasserversorgung betrieb, und ist nur zu seltenen Gelegenheiten zu besichtigen.
Der Ort liegt zentral neben dem Rathaus und ist leicht zu Fuß erreichbar, besonders wenn man den Stadtkern erkundet. Eine Besichtigung lohnt sich am besten am Tag, um die Betonkonstruktion und die umgebende Architektur gut zu sehen.
Der Hochbehälter hinter der früheren Gaststätte Löwe fasste 500 Kubikmeter und wurde mit 10 Litern pro Sekunde gespeist. 1930 kam eine zweite Pumpe hinzu, damit Reparaturen ohne Unterbrechung der Versorgung möglich waren. Der Quelltopf war bereits um 1770 mit Steinen eingefasst worden.
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