Pumpspeicherwerk Niederwartha, Pumpspeicherwerk in Dresden, Deutschland.
Das Niederwartha-Kraftwerk ist eine Pumpspeicheranlage in Dresden, die Wasser zwischen zwei Becken bewegt, um Energie zu speichern und freizusetzen. Sechs Maschinensätze ermöglichen es der Anlage, Strom zu erzeugen, wenn der Bedarf hoch ist, und überschüssigen Strom zu speichern, wenn weniger Verbrauch vorhanden ist.
Der Bau begann 1927 unter dem Architekten Emil Högg und wurde 1930 fertiggestellt, was sie zu einer der frühen großflächigen Speicheranlagen macht. Sie entstand in einer Zeit, als Industrieländer neue Wege suchten, um elektrische Energie zuverlässiger bereitzustellen.
Das Kraftwerk ist ein Zeugnis der Industriekultur in Sachsen und zeigt, wie Menschen Energie aus Wasser gewannen. Besucher können heute sehen, wie die Anlage in die Landschaft eingebunden ist und welche Rolle sie im Alltag der Region spielte.
Der Ort ist gut über Wanderwege in der Nähe des Oberwartha-Stausees erreichbar und bietet Aussichten auf die Industrieanlage und die Landschaft. Besucher sollten beachten, dass die aktive Fabrik selbst möglicherweise nicht für den öffentlichen Zugang zur Verfügung steht, aber die umliegenden Bereiche zum Erkunden einladen.
Die Anlage zeigt, wie frühe Industrieländer das Problem der schwankenden Stromproduktion lösten, indem sie Wasser als natürliche Batterie nutzten. Dieses Prinzip war damals revolutionär und wird auch heute noch in Kraftwerken auf der ganzen Welt angewendet.
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