Weißes Schloss, Villa in Cossebaude, Dresden, Deutschland
Das Weiße Schloss ist eine ehemalige Fabrikantenvilla am Gnomenstieg 4 in Cossebaude, abseits im Cossebauder Park erhöht über dem Elbtalkessel gelegen. Es besitzt drei zinnenbewehrte Türme, deren höchster das Anwesen wie ein Bergfried überragt, eine Terrasse mit teilweise erhaltenen Zinnen und einen zweigeschossigen Wohnbereich mit Zierfachwerk, Stützstreben und Erkern. Die Fassade ist inzwischen gelb.
Die Villa wurde im ausgehenden 19. Jahrhundert im neogotischen Tudorstil erbaut, die Datierung reicht von 1890 bis 1898–1907. In den 1920er Jahren wohnte hier der Unternehmer Hugo Zietz, Besitzer der Dresdner Yenidze. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden durch Umbauten kleinere Wohnungen, wobei ein Teil der historischen Innenausstattung verloren ging. Nach dem Auszug der letzten Mieter wurde die Villa im November 2004 versteigert und anschließend umfangreich saniert und in hochwertigen Wohnraum umgewandelt.
Der Name Weißes Schloss ist umgangssprachlich; es handelt sich um eine ehemalige Fabrikantenvilla, die heute eine gelbe Fassade hat. Die burgenartige Form mit zinnenbewehrten Türmen macht sie zu einem weithin sichtbaren Wahrzeichen von Cossebaude. In den 1920er Jahren wohnte hier Hugo Zietz, Besitzer der Dresdner Tabakfabrik Yenidze.
Die Villa steht am Gnomenstieg 4 in Cossebaude, abseits der übrigen Bebauung im Cossebauder Park, erhöht am Übergang vom Elbtalkessel zum Meißner Hochland. Man erreicht sie zu Fuß durch den Park; rund 250 Meter westlich der Villa steht die geschützte Rotbuche hinter dem Weißen Schloss.
Rund 250 Meter westlich der Villa steht im Cossebauder Park die als Naturdenkmal geschützte Rotbuche hinter dem Weißen Schloß, eine der mächtigsten Rotbuchen Sachsens. Die Villa selbst ist denkmalgeschützt und mit ihrer gelben Fassade weithin sichtbar.
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