Holtwicker Ei, Findling in Rosendahl, Deutschland.
Das Holtwicker Ei ist ein massiver Granitblock, der sich etwa zwei Meter über die Erdoberfläche erhebt und ein Gesamtgewicht von rund 30 Tonnen hat. Der Findling sitzt auf einer kleinen Grünfläche am nördlichen Rand von Holtwick und wird von Wanderwegen erschlossen.
Der Findling wurde während der Saale-Eiszeit vor etwa 200.000 Jahren von Gletscherkräften aus der schwedischen Region Värmland hierher transportiert. Diese Eiszeitbewegung prägte die gesamte norddeutsche Landschaft und hinterließ Tausende ähnlicher Granitblöcke in der Region.
Lokale Erzählungen berichten vom gescheiterten Versuch des Teufels, die Holtwicker Kirche zu zerstören, indem er diesen Felsen warf, der an seiner jetzigen Position landete.
Der Findling liegt in einem geschützten Bereich mit Informationstafeln und ist das ganze Jahr über frei zugänglich. Besucher sollten beachten, dass das Gelände flach ist und gute Wege vorhanden sind, aber warme oder wetterfeste Kleidung je nach Jahreszeit sinnvoll ist.
Die meisten Besucher sehen nur den oberirdischen Teil des Findlings, doch unter der Erdoberfläche erstreckt sich der Stein auf eine doppelte Tiefe. Diese verborgene Ausdehnung macht klar, dass die wahre Größe des Findlings unter dem Boden liegt und damit deutlich imposanter ist als es oberflächlich wirkt.
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