Heiliges Meer–Heupen, Naturschutzgebiet in Hopsten und Recke, Deutschland
Das Heiliges Meer-Heupen ist ein Naturschutzgebiet mit einer Fläche von etwa 260 Hektar, das sich über neun Bereiche erstreckt und einen Mix aus Seen, Teichen, Wäldern und Feuchtwiesen bietet. Die Landschaft zeigt verschiedene natürliche Lebensräume, die in Nordrhein-Westfalen zusammen einen zusammenhängenden Naturraum bilden.
Das Gebiet wurde 1927 mit einem Ankauf von etwa 47 Hektar begründet, und 1930 trat die erste offizielle Schutzverordnung in Kraft. Diese frühe Entscheidung machte den Ort zu einem der ältesten geschützten Naturräume in der Region.
Der Name "Heiliges Meer" stammt aus der Vergangenheit und bezieht sich auf einen See, der von Besuchern und Anwohnern heute gleichermaßen genutzt wird. Man kann hier die Verbindung zwischen Natur und menschlicher Geschichte in der Landschaft erleben.
Das Naturschutzgebiet liegt an der Straße L 504 zwischen Ibbenbüren und Hopsten und kann mit Bussen erreicht werden, die das ganze Jahr über vom Bahnhof Ibbenbüren fahren. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da einige Wege durch feuchte Bereiche führen und bei Regen rutschig werden können.
Das Große Heiliges Meer entstand durch natürliche Bodenabsenkung und ist mit etwa 11 Hektar das größte natürlich entstandene See in Westfalen. Dieses ungewöhnliche Phänomen macht den See zu einem seltenen Beispiel für geologische Prozesse, die heute noch sichtbar sind.
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