Hochwasserrückhaltebecken Herrenbach, Stausee in Deutschland
Das Hochwasserrückhaltebecken Herrenbach ist ein kleiner Stausee im Wald bei Schorndorf und Adelberg mit einem etwa 22 Meter hohen Damm. Der See hat zwei Becken, die durch einen Fußweg getrennt sind, und fasst etwa zwei Millionen Kubikmeter Wasser mit einer maximalen Tiefe von etwa 18 Metern.
Der Stausee wurde in den frühen 1970er Jahren erbaut, um die nahegelegenen Orte vor Hochwasser zu schützen. Das Becken ist Teil eines größeren Hochwasserschutzsystems an der Fils, das zusammen mit zwei weiteren Speichern bei Donzdorf und Lauterstein funktioniert.
Der Herrenbachstausee trägt seinen Namen vom Herrenbach-Gewässer, das ihn speist. Die Umgebung wird von Besuchern als Ort der Ruhe genutzt, wo man auf Bänken sitzt, Vogelgeräusche genießt und die Natur beobachtet.
Das Gelände ist mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, mit Parkplätzen am Eingang zum Herrenbachtal und in der Nähe des Klosters Adelberg. Besucher sollten auf den markierten Wegen bleiben, besonders wenn Wartungsarbeiten laufen, da der Untergrund mit Schlamm und lockerem Material rutschig sein kann.
Bei Wartungsarbeiten wird das Becken geleert, um die Dammkonstruktion und Sicherheitsvorrichtungen zu inspizieren und zu reparieren. Während dieser Zeit werden Fische in nahegelegene Gewässer umgesiedelt, um lokale Populationen von geschützten Arten wie Aalen zu schützen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.