Hofgarten, Universitätspark in Bonn-Zentrum, Deutschland.
Der Hofgarten ist ein sieben Hektar großer Park im Zentrum von Bonn, der sich zwischen der Altstadt und dem Stadtteil Südstadt erstreckt. Baumgesäumte Wege führen durch Rasenflächen, und ein neoklassizistisches Museum mit antiken Sammlungen befindet sich auf dem Gelände.
Der Garten entstand Mitte des 18. Jahrhunderts als Bestandteil der fürstlichen Schlossanlage und folgte französischen Gestaltungsprinzipien mit Terrassen und Lindenalleen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Fläche für einige Jahre als Übergangslager für befreite Kriegsgefangene genutzt.
Der Garten trägt den Namen eines ehemaligen Fürstentums-Schlosses und wird heute von Studierenden und Einwohnern als Ort der Begegnung genutzt. Die weiten Rasenflächen und baumbestandenen Wege laden zum Verweilen ein und prägen das tägliche Leben im Stadtzentrum.
Der Park ist das ganze Jahr über geöffnet und kostet keinen Eintritt; rollstuhlgerechte Wege führen durch das Gelände und Toiletten befinden sich im Universitätsgebäude. Der beste Weg, ihn zu erkunden, ist zu Fuß, wobei man sich Zeit nehmen kann, die verschiedenen Bereiche und Gebäude langsam zu entdecken.
Zwischen 1945 und 1947 diente die Hofgartenfläche als Übergangslager, wo entlassene Kriegsgefangene Unterstützung erhielten und die Rückkehr in den Alltag organisiert wurde. Diese Nutzung ist heute kaum noch sichtbar, aber sie prägte die Nachkriegsgeschichte des Ortes nachhaltig.
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