StadtMuseum Bonn, Stadtmuseum im Zentrum von Bonn, Deutschland.
Das Stadtmuseum Bonn nutzt zwei Etagen eines Gebäudes der 1970er Jahre an der Franziskanerstraße 9, gegenüber dem Universitätsgebäude am Koblenzer Tor; die Räume gehörten früher zum Sauna- und Reinigungstrakt des aufgegebenen Viktoriabades. Die Dauerausstellung „Von der Römerzeit bis heute“ wurde am 14. Januar 1998 auf 1000 Quadratmetern eröffnet und umfasst rund 2000 Jahre Stadtgeschichte, von einem antiken Bodenmosaik und dem mittelalterlichen „Bonner Löwen“ bis zu einem kompletten Kolonialwarenladen von 1893, einem Frisiersalon von 1900 und zwei Salons bürgerlicher Familien der Jahrhundertwende.
Das Museum wurde 1989 anlässlich der 2000-Jahr-Feier Bonns gegründet und eröffnete seine Hauptausstellung 1998. Die Sammlung umfasst Werke und Gegenstände, die zeigen, wie sich Bonn über die Jahrhunderte entwickelt hat.
Die Sammlung entstand vor allem aus Vermächtnissen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, darunter die Schenkung von Curt Delander; den Grundstock bildete die Kunstsammlung des Mediziners Franz Obernier (1839–1888), überwiegend Malerei des 19. Jahrhunderts der Düsseldorfer und Münchner Schulen. Heute sind Werke von Marianne Pitzen, Karl Rudolf Sohn, Karl Ferdinand Sohn, Heinrich Wettig und Gustav Wunderwald zu sehen.
Das Museum ist samstags von 13 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 16 Uhr für Besucher geöffnet. Ehrenamtliche Mitarbeiter bieten Führungen an, um die Sammlungen und ihre Geschichte besser zu verstehen.
Erste Unterkunft des Museums war das kleine Ernst-Moritz-Arndt-Haus in der Adenauerallee 79, wo weiterhin kleinere Sonderausstellungen und kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Erst 1998, neun Jahre nach der Gründung, zog die Hauptsammlung an die Franziskanerstraße.
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