Hofruine Geisskopf, Waldsiedlungsruine bei Iggelbach, Deutschland.
Hofruine Geisskopf sind Überreste von fünf Wohngebäuden, die einst in einer Waldlichtung in der Gemeinde Elmstein zerstreut waren. Die Fundamente und Mauerreste ermöglichen einen Blick auf die ursprüngliche Anordnung dieser ländlichen Ansiedlung.
Die Siedlung wurde 1744 von den Grafen von Leiningen gegründet, um die Wälder vor illegaler Ausbeutung zu bewahren. Sie wurde später aufgegeben und um 1852 abgerissen, als die Forstwirtschaft sich veränderte.
Die Siedlung zeigt, wie Menschen im Wald lebten und arbeiteten, um die Holzbestände zu nutzen und zu schützen. Man kann heute noch sehen, wie die Häuser im freien Gelände verteilt waren, um die umliegenden Wälder zu überwachen.
Der Ritterstein mit der Nummer 186 markiert die genaue Lage der Ruinen und hilft Besuchern, die Stelle zu finden. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da der Waldboden uneben und teilweise morastig sein kann.
Der Ort war umstritten zwischen zwei Herrschaften, weil edle Eichenwalder und Buchenwaelder in der Region sehr wertvoll waren. Diese Auseinandersetzungen um die Holzressourcen zeigen, wie kostbar natuerliche Materialien einmal waren.
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