Benediktinerkloster St. Wigbert, Göllingen, Benediktinerkloster in Kyffhäuserland, Deutschland.
Kloster Göllingen ist ein Benediktinerkloster in Kyffhäuserland, das aus einer Klosteranlage mit erhaltenen Türmen, Kreuzgang und unterirdischen Räumen besteht. Der Gebäudekomplex zeigt mittelalterliche Steinmetzkunst mit Pilastern und sorgfältig gestalteten Bögen.
Die Anlage entstand um 1005 als Tochterkloster der Abtei Hersfeld und prägte die religiöse Landschaft der Region für Jahrhunderte. Nach der Reformation und der Säkularisierung im frühen 17. Jahrhundert wurde das Kloster weltlichen Zwecken zugeführt.
Die Klosteranlage wird heute von der Evangelischen Kirche als Andachtsstätte genutzt und zieht Besucher an, die sich für die geistliche Geschichte des Ortes interessieren. Die Räume bewahren noch immer eine nachdenkliche Stimmung, die von der langen Vergangenheit als Benediktinerkloster geprägt ist.
Die Besichtigung erfolgt am besten mit eigenem Auto oder Bus vom Bahnhof Sondershausen aus, da die Anlage in ländlicher Umgebung liegt. Besucher sollten sturdy Schuhe tragen, da die Wege über das Gelände teils uneben sind und unterirdische Bereiche feuchte Bedingungen haben können.
Unter den Klostergebäuden verläuft ein langer Wasserstollen, der Wasser vom Fluss Kleine Wipper zu Salzgewinnungsanlagen in Bad Frankenhausen führte. Dieser unterirdische Kanal zeigt, wie die Mönche ihre Umgebung für wirtschaftliche Zwecke nutzten und ihre Ingenieurfähigkeiten einsetzten.
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