Barbarossahöhle, Natürliche Anhydrithöhle und Museum in Kyffhäuserland, Deutschland
Die Barbarossahöhle ist eine Schauhöhle und ein Museum in Kyffhäuserland in Deutschland, die sich über 600 Meter zugängliche Gänge erstreckt und unterirdische Seen mit grünlichem Wasser enthält. Diese Färbung entsteht durch gelösten Gips, der dem Wasser seinen besonderen Ton verleiht und die Gänge in ein diffuses Licht taucht.
Bergleute entdeckten das Höhlensystem 1865 während Kupferschieferarbeiten und öffneten es bereits 1866 als Falkenburger Höhle für Besucher. Der Name wurde später zu Ehren der Barbarossa-Sage geändert, die eng mit der Gegend des Kyffhäusers verbunden ist.
Die Höhle trägt ihren Namen nach Kaiser Friedrich Barbarossa, der nach deutscher Sage unter den Kyffhäuserhügeln schläft und auf den Ruf des Landes wartet. Besucher begegnen dieser Erzählung während der Führung, wenn sie an den unterirdischen Seen mit ihrem ungewöhnlichen Grünschimmer vorbeigehen.
Die Temperatur im Inneren liegt konstant bei 9 Grad Celsius, daher sollten Besucher warme Kleidung mitbringen, auch an heißen Sommertagen. Der Zugang ist nur mit einer Führung möglich, die durch die beleuchteten Gänge und entlang der unterirdischen Gewässer führt.
Weltweit gibt es nur zwei Anhydrit-Schauhöhlen, und diese gehört dazu, mit seltenen blattartigen Strukturen, die bei der Umwandlung von Gips entstehen. Diese geologische Besonderheit macht die Wände der Höhle zu einem seltenen Beispiel für mineralische Prozesse, die nur unter bestimmten Bedingungen sichtbar werden.
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