Hällisch-Fränkisches Museum, Regionalhistorisches Museum in Schwäbisch Hall, Deutschland.
Das Hällisch-Fränkische Museum erstreckt sich über sieben historische Gebäude aus verschiedenen Epochen und bietet rund 3000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Die Räume zeigen alles vom Mittelalter bis zur Neuzeit mit Objekten zur Stadtgeschichte, zum Kunsthandwerk und zur regionalen Entwicklung.
Das Museum wurde 1847 von der Historischen Vereinigung gegründet und zog 1936 in den mittelalterlichen Keckenburg-Turm um. Diese Verlegung machte das Haus selbst zu einem wichtigen Teil der Sammlung, da die alten Mauern die Geschichte bewahren.
Die Sammlung zeigt Werke jüdischer Kunsthandwerker wie Elieser Sussman, dessen bemalte Synagogenpaneele von 1738 noch heute zu sehen sind. Diese Objekte erzählen von der jüdischen Gemeinschaft, die einst in dieser Stadt lebte und ihre Spuren in der Kunst hinterließ.
Der Zugang erstreckt sich über mehrere Gebäude, die zu Fuß verbunden sind. Besucher sollten mit unebenen Böden und steilen Treppen rechnen, besonders da viele Räume auf Obergeschossen liegen.
Die Sammlung beherbergt Gegenstände zur Salzproduktion, die der Stadt einst großen Wohlstand brachte und ihre wirtschaftliche Bedeutung bis heute erklärt. Geologische Proben zeigen, wie die natürlichen Vorkommen die Ansiedlung und Entwicklung geprägt haben.
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