Irrgarten Altjeßnitz, Barockgarten-Labyrinth in Raguhn-Jeßnitz, Deutschland.
Der Irrgarten von Altjeßnitz ist ein barockes Labyrinth in einer Parklandschaft, das von etwa zwei Meter hohen Hainbuchen-Hecken begrenzt wird. Die verschlungenen Wege bilden ein System, das sich über das Gelände des ehemaligen Gutes erstreckt.
Leopold Nicolas Freiherr von Ende gab den Irrgarten Mitte des 18. Jahrhunderts in Auftrag; die Quellen nennen unterschiedliche Daten. Der Ur-Entwurf findet sich in der Garten-Ordnung des thüringischen Landpfarrers Johann Peschel. Das 1699 erbaute Schloss brannte 1946 ab und wurde ab April 1975 abgerissen, Teile wurden verändert wieder aufgebaut. Der Irrgarten wurde zuletzt 2005 restauriert.
Der Grundriss des Irrgartens geht auf den Entwurf in der Garten-Ordnung des thüringischen Landpfarrers Johann Peschel zurück. Der einzige Zugang, der zugleich Ausgang ist, wird von einer Statue der Ceres geschmückt, der römischen Göttin des Ackerbaus und der Futterpflanzen; in der Mitte steht eine hölzerne Aussichtsplattform.
Es gibt nur einen Eingang, der zugleich Ausgang ist und von einer Statue der Ceres geschmückt wird. Eine hölzerne Aussichtsplattform in der Mitte erlaubt den Überblick über die gesamte Anlage. Der kürzeste Weg zum Zentrum misst etwa 400 m, die Wege sind insgesamt 1230 m lang und bieten rund 250 Möglichkeiten, das Ziel zu erreichen.
Das Wegenetz des Irrgartens hat keine einzige Sackgasse, doch rund 250 verschiedene Wege führen zum Zentrum; der kürzeste misst etwa 400 m, alle Wege zusammen 1230 m. Der Ur-Entwurf findet sich in der Garten-Ordnung des thüringischen Landpfarrers Johann Peschel.
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