Moltke, Dampfschiffwrack bei Spiekeroog, Deutschland
Die Moltke ist ein Schiffswrack vor der Ostküste von Spiekeroog, das bei Niedrigwasser teilweise sichtbar wird. Die Überreste des etwa 37,5 Meter langen Dampfers liegen in flachem Wasser und sind über die Gezeiten hinweg zugänglich.
Das Schiff wurde 1914 gebaut und diente der Kaiserlichen Deutschen Marine als Patrouillenboot, bevor es 1916 während eines Winterstorms strandete. Nach dem Stranden blieben seine Überreste auf dem Meeresboden und wurden ein dauerhaftes Merkmal der Spiekerooger Küste.
Das Wrack verkörpert die Verbindung zwischen Fischerei und Militär in der Nordsee während des frühen 20. Jahrhunderts. Einheimische kennen die Stelle als Teil ihrer maritimen Geschichte, die noch heute sichtbar auf dem Meeresgrund ruht.
Die beste Gelegenheit zur Beobachtung bietet sich bei Niedrigwasser, besonders wenn östliche Winde vorherrschen. Planen Sie Ihren Besuch nach dem Gezeitenkalender und tragen Sie geeignetes Schuhwerk, da das Watt uneben und glitschig sein kann.
Das Schiff begann sein Leben als Fischdampfer mit einer Besatzung von 12 Seeleuten, bevor es umgebaut und in den Kriegsdienst übernommen wurde. Diese Umwandlung von Handelsschiff zu Kriegsschiff ist an den Überresten noch heute erkennbar.
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