Westturm, Kulturdenkmal Turm in Wangerooge, Deutschland.
Der Westturm ist ein historisches Bauwerk auf der ostfriesischen Insel Wangerooge mit Ursprüngen aus dem Spätmittelalter. Die Struktur wurde mehrfach umgebaut und diente über Jahrhunderte hinweg der Schifffahrt als Navigationszeichen in der Nordsee.
Die erste Erwähnung des Bauwerks reicht bis ins Jahr 1350 zurück, doch es wurden mehrfach verändert, besonders im Jahr 1597 und wieder 1932. Diese Umbauten zeigen, wie die Insel ihre Verteidigungen und Hilfsmittel für die Schifffahrt mehrfach anpassen musste.
Der Westturm prägt seit Jahrhunderten das Bild der Insel Wangerooge und dient Besuchern als markanter Orientierungspunkt in der Landschaft. Menschen auf der Insel nutzen ihn bis heute als Bezugspunkt, um sich in der flachen Nordsee-Umgebung zurechtzufinden.
Der Westturm ist vom Dorf Wangerooge aus leicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen und bietet gute Aussichtspunkte in der flachen Landschaft. Informationstafeln an verschiedenen Orten auf der Insel erklären die Bedeutung des Bauwerks für die Seefahrt und die Geschichte der Insel.
Der Turm war einst Teil von Gauß' geodätischen Messungen, die die Kartografie Deutschlands revolutionierten. Diese wissenschaftliche Bedeutung ist heute für Besucher meist unbekannt, obwohl das Bauwerk selbst weiterhin als Navigationsmarke dient.
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