Wangerooge, Seebad-Gemeinde in den Ostfriesischen Inseln, Deutschland.
Wangerooge ist eine bewohnte Ostfriesische Insel in der Nordsee, die sich über etwa 8 Quadratkilometer erstreckt. Die Insel liegt zwischen offenem Meer und dem geschützten Wattenmeer, mit Dünenlandschaften, Salzwiesen und einem Sandstrand entlang der Nordküste.
Die Insel gehörte ab 1815 zum Großherzogtum Oldenburg und später zum Freistaat Oldenburg bis 1947, anders als die übrigen Inseln unter Ostfriesland. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie Teil des neu gegründeten Bundeslandes Niedersachsen.
Der Name Wangerooge stammt aus dem Friesischen und bedeutet Wiese am Wasser, eine Beschreibung die noch heute zur flachen Landschaft passt. Besucher erleben das Inselleben ohne Autoverkehr, wo Fahrräder und Pferdekutschen den Rhythmus bestimmen.
Ein Fährhafen auf der Südseite verbindet die Insel mit dem Festland, wobei Abfahrtszeiten von den Gezeiten abhängen. Eine Schmalspurbahn bringt Ankömmlinge vom Hafen zum Hauptort, wo Unterkünfte und Geschäfte zu Fuß erreichbar sind.
Ein Leuchtturm aus dem 16. Jahrhundert wechselte seinen Standort durch natürliche Sandverlagerungen von der Ostseite zur Westseite der Insel. Diese Wanderung endete erst, als moderne Küstenschutzanlagen gebaut wurden und die Bewegung der Sandmassen stoppten.
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