St.-Michael-Kirche, Mittelalterliche Backsteinkirche in Krummin, Deutschland
St. Michael ist eine Backsteinkirche im gotischen Stil, die sich in Krummin befindet und mit ihrer roten Ziegelmauer und einem schlanken Westturm mit Schiefereindeckung auffällt. Der Turm endet in einer Spitze mit einem goldenen Kreuz, das die Silhouette der umgebenden Landschaft prägt.
Das Gebäude wurde 1230 gegründet und diente zunächst als Pfarrkirche der örtlichen Gemeinde. Nach 1302 wurde es Teil eines Zisterzienserklosters, was seine Bedeutung als religiöses Zentrum der Region festigte.
Der Name der Kirche bezieht sich auf den Erzengel Michael, eine Figur, die in der Ikonografie oft dargestellt wird. Besucher sehen heute noch die ursprüngliche Ausstattung, die das religiöse Leben der Region über Jahrhunderte hinweg geprägt hat.
Die Kirche steht an einem zentralen Ort im Dorf und ist leicht zu erreichen, daher ist sie ein einfaches Ziel für eine kurze Besichtigung. Der Innenraum kann besichtigt werden, allerdings sollte man die Öffnungszeiten beachten, die je nach Jahreszeit und Veranstaltungen variieren können.
Die Kirchenglocke trägt eine Inschrift, die auf Pastor Wilhelm Meinhold verweist, einen Autoren des 19. Jahrhunderts, der berühmt wurde für seinen Roman über eine legendäre Hexengeschichte aus dieser Region. Die Verbindung zwischen dem Gebäude und diesem literarischen Werk macht die Kirche zu einem besonderen Ort für Freunde von Geschichte und Literatur.
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