Prämonstratenserstift Jerichow, Romanisches Kloster in Jerichow, Deutschland
Das Kloster Jerichow ist ein Backsteinbau mit einer Kirche für Maria und Nikolaus, gekennzeichnet durch runde Säulen und weiß verfugte Fugen. Die Anlage besteht aus mehreren Gebäuden, die den Alltag der Mönche strukturierten und noch heute erkennbar sind.
Gründer war ein Bremer Kirchenführer, der die Anlage 1144 ins Leben rief und sie wenige Jahre später an den heutigen Ort verlegte. Der Umzug geschah, weil der ursprüngliche Standort zu laut und ungeeignet für das monastische Leben war.
Das Kloster ist ein wichtiger Ort für religiöse Gemeinden, wo Augustiner-Chorherren nach strengen Regeln lebten und arbeiteten. Besucher können heute noch die Räume sehen, in denen diese Gemeinschaften ihren Alltag gestaltet haben.
Der Besuch lässt sich am besten tagsüber planen, wenn die Ausstellung über alte Bauweisen und die Gartenanlagen einsehbar sind. Ein Café vor Ort bietet Gelegenheit zum Verweilen und Ausruhen.
Das Kloster gilt als eines der frühesten Beispiele für Backsteingotik in Norddeutschland und beeinflusste später viele andere religiöse Bauwerke in der Region. Seine Bauweise mit dem charakteristischen Material setzte Standards, die Architekten nachfolgender Generationen übernahmen.
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