Leuchtturm Dagebüll, Maritimer Navigationsturm in Dagebüll, Deutschland.
Der Dagebüll-Leuchtturm ist ein Navigationsbauwerk an der Nordseeküste mit quadratischer Basis und achteckigem Laternendach, etwa 15 Meter hoch. Die Konstruktion besteht aus Ziegeln mit grünem und schwarzem Dach und wird heute als Übernachtungsquartier für zwei Gäste genutzt.
Die Anlage entstand 1929 auf einer Holzpfahlgründung und diente vielen Jahrzehnten als Orientierungspunkt für Schiffe in den nördlichen Küstengewässern. 1980 wurde ein zusätzliches Geschoss hinzugefügt, um die Erhöhung des Seedeichs auszugleichen, bevor sie 1988 außer Dienst gestellt wurde.
Der Leuchtturm spiegelt die Seefahrtstradition der Region wider, wo solche Bauten Generationen von Fischern und Handelsschiffern halfen, sicher die Küste entlang zu navigieren. Heute erzählt die Gestalt des Turms von der engen Verbindung zwischen den Menschen hier und dem Meer.
Der Turm befindet sich direkt an der Nordseeküste und kann von der nahegelegenen Straße leicht erreicht werden, wobei die unmittelbare Lage einen direkten Zugang bietet. Besucher sollten mit wechselhaftem Küstenwetter rechnen und entsprechend gekleidet sein.
Die Gründung auf 36 Holzpfählen war eine innovative Ingenieurslösung für den sumpfigen Boden der norddeutschen Küste. Diese unterirdische Konstruktion ermöglichte es dem Turm, stabil auf dem weichen Untergrund zu stehen, während sich die Küste um ihn herum veränderte.
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