Jagdschloss Sankt Meinolf, Jagdschloss in Möhnesee, Deutschland.
Jagdschloss Sankt Meinolf ist ein Gebäude aus roten Ziegeln am Möhnesee mit architektonischen Details aus dem späten 19. Jahrhundert, typisch für deutsche Jagdresidezen in der Nähe des Arnsberger Waldes. Die Struktur zeigt die handwerkliche Qualität dieser Epoche mit sorgfältig gestalteten Fassaden.
Das Schloss entstand 1891 als Jagdresidenz für den Hamburger Bankier Conrad Hinrich Donner. 1911 erfuhr es eine Renovierung durch den Architekten Graf Karl-Wilhelm von Hardenberg, wodurch es seine heutige Form erhielt.
Das Schloss trägt den Namen des Heiligen Meinolf, eines Schutzpatrons der Jagd, was seiner ursprünglichen Bestimmung als Jagdresidenz entspricht. Heute erinnert diese Namenswahl an die Verbindung zwischen dem Ort und seinen historischen Zweck.
Das Schloss befindet sich seit 2014 in privatem Besitz und kann von außen besichtigt werden. Die beste Aussicht auf die Architektur erhalten Besucher von den öffentlich zugänglichen Bereichen am Ufer des Möhnesees.
Die Donner-Familie brachte über ihre Verbindungen zum Hagenbeck-Zoo in Hamburg Sikahirsche in die umliegenden Wälder. Diese Hirsche mit ihrem hellen Fell und charakteristischen Rufen findet man heute noch in der Gegend um das Schloss.
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