Josefslust, Fürstlicher Wildpark in Sigmaringen, Deutschland.
Josefslust ist ein ausgedehnter Waldpark in Sigmaringen mit mehreren Seen und alten Baumbeständen. Das Gelände wird von einem gut ausgebauten Wegenetz durchzogen, das zu verschiedenen Ecken mit Skulpturen und Metallmarkierungen führt.
Der Park entstand, als Prinz Joseph Friedrich 1727 ein Jagdschloss bauen ließ. Die Fläche wurde dann schrittweise erweitert und bis 1790 zu einem geschlossenen Jagdgebiet umgewandelt.
Der Park trägt den Namen des Prinzen Joseph Friedrich, der hier eine Jagdanlage schuf. Besucher können heute noch die Bedeutung dieses Ortes für die Familie spüren, die ihn über Generationen gepflegt hat.
Der Park ist von der Straße zwischen Krauchenwies und Sigmaringen aus zugänglich und hat einen markanten Eingang. Das ausgedehnte Wegenetz ermöglicht Besuchern, selbst zu entscheiden, wie lange und welche Strecken sie gehen möchten.
Im 19. Jahrhundert war der Park bekannt dafür, dass hier das letzte Exemplar eines großen Raubtiers der Region erlegt wurde. Die Erinnerung daran wird bis heute im nahegelegenen Schloss bewahrt.
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