Johanneskirche, Evangelische Kirche in Lichterfelde, Berlin, Deutschland.
Die Johanneskirche ist eine protestantische Kirche in Berlin-Lichterfelde mit einer bemerkenswerten kreisförmigen Bauweise und einer parabolischen Kuppel mit roten Ziegeln. Die Architektur verbindet neoklassizistische und Jugendstil-Elemente zu einem harmonischen Ganzen.
Der Grundstein wurde 1913 gelegt und der Bau unter der Leitung von Architekt Otto Kuhlmann im darauffolgenden Jahr abgeschlossen. Das Bauwerk entstand in einer Zeit, als moderne Architektur in Berlin neue Formen erkundete.
Die Kirche prägt das Gemeindeleben durch regelmäßige Musikveranstaltungen und einen aktiven Chor, die den kulturellen Rhythmus des Viertels mitgestalten. Besucher erleben hier einen Ort, an dem Tradition und Gemeinschaft lebendig werden.
Der Kirchenraum befindet sich im Erdgeschoss und ist durch einen Aufzug erreichbar, während der Gemeindesaal darunter im Keller untergebracht ist. Besucher können beide Bereiche leicht erkunden, ohne Treppen bewältigen zu müssen.
Das Grundstück zwischen Ringstrasse und Pfleidererstrasse ist ungewöhnlich schmal und dreieckig geformt, was zu dem kreativen kreisförmigen Entwurf führte. Diese unkonventionelle Form sparte teure Konstruktionen wie einen Turm ein.
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