Kalbe, Berggipfel in Hessen, Deutschland
Kalbe ist eine Bergspitze in der Kette des Hoher Meissner in Hessen, die sich 719,5 Meter hoch erhebt und durch Basaltgesteine geprägt wird. Der Berg zeigt an seiner Oberfläche deutliche Felsformationen aus der Tertiärzeit.
Der Berg war von 1949 bis 1974 Schauplatz von Braunkohlenabbau, wodurch große Teile des Berges abgebaut wurden. Nach Beendigung der Bergbautätigkeit entstand im Abbaugebiet ein See.
Der Berg liegt im Naturpark Meißner-Kaufunger Wald und verbindet Besucher mit der natürlichen Umgebung Nordhessens über gekennzeichnete Wanderwege. Die lokale Bevölkerung nutzt den Ort seit Generationen als Ziel für Tagesausflüge und zum Wandern.
Mehrere Wanderwege führen von der Quelle der Hulda zur Bergspitze, von wo aus man das Werra-Tal überblicken kann. Die Gegend bietet einfache bis mittelschwere Routen für unterschiedliche Wanderfähigkeiten.
Der Berg enthält Mineralvorkommen wie Aragonit und Kalzit, die Geologen und Sammler anziehen, die seltene Kristallformationen suchen. Diese Mineralien entstanden während der Bildung der Basaltgesteine und prägen die geologische Besonderheit des Ortes.
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