Alfred-Delp-Kaserne, Militärkaserne in Donauwörth, Deutschland.
Die Alfred-Delp-Kaserne ist eine Militäranlage in Donauwörth, die aus mehreren Gebäudeblöcken mit Verwaltungsräumen, zwei Turnhallen und Sportplätzen besteht. Die Anlage war ursprünglich für elektronische Kampftruppen der Bundeswehr ausgestattet und verfügte über moderne technische Einrichtungen zur Unterstützung ihrer Operationen.
Die Kaserne wurde 1958 gegründet und diente zunächst als Standort für die Panzergrenadierbataillon 282 und die Feldartilleriebataillon 285 der neugebildeten Bundeswehr. Im Laufe der Jahrzehnte änderte sich ihre Funktion mehrmals, bis sie schließlich 2013 als Teil einer Militärreform geschlossen wurde.
Die Kaserne trägt den Namen von Alfred Delp, einem deutschen Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus während des Zweiten Weltkriegs.
Der Zugang zur ehemaligen Kaserne ist heute eingeschränkt, da das Gelände nach seiner Schließung zu Wohnzwecken für Asylsuchende umgenutzt wurde. Besucher sollten vorab prüfen, welche Bereiche zugänglich sind und ob Führungen oder gelenkte Besichtigungen angeboten werden.
Ein Luftwaffen-Systemzentrum für elektronische Kriegsführung blieb bis Juli 2015 auf dem Gelände operational und war damit der letzte aktive militärische Betrieb an diesem Ort. Dies machte die Kaserne zu einem Schlüsselort für die deutsche Luftverteidigung lange nach der Schließung anderer Funktionsbereiche.
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