Donauwörth, Kreisstadt in Bayern, Deutschland
Donauwörth ist eine Große Kreisstadt im bayerischen Landkreis Donau-Ries, die sich entlang der beiden Flüsse Donau und Wörnitz erstreckt. Die Altstadt liegt auf einer Anhöhe und wird von mittelalterlichen Toren, Türmen und Bürgerhäusern aus verschiedenen Jahrhunderten geprägt.
Die Stadt erhielt 1308 den Status einer Reichsstadt und blieb bis 1607 unabhängig, als Bayern nach Konflikten zwischen Katholiken und Protestanten die Kontrolle übernahm. Der Mangoldstein, eine Festung aus dem 9. Jahrhundert, bildete den Ausgangspunkt für die spätere städtische Entwicklung.
Der Name stammt vom Zusammenfluss der Wörnitz mit der Donau, der die Siedlung schon früh prägte und ihr die wirtschaftliche Grundlage gab. Entlang der Reichsstraße reihen sich Bürgerhäuser aus mehreren Jahrhunderten aneinander, die heute Geschäfte und Restaurants beherbergen.
Die zentrale Lage zwischen München und Nürnberg macht die Stadt zu einem Verkehrsknotenpunkt mit guter Anbindung an beide Richtungen. Die Altstadt liegt nahe am Bahnhof und lässt sich zu Fuß erkunden, wobei die wichtigsten Gebäude innerhalb weniger Minuten erreichbar sind.
An der Kreuzung der Reichsstraße mit der Donau lag früher eine wichtige Furt, die Reisenden und Händlern den Übergang ermöglichte. Diese Stelle machte die Siedlung zu einem wichtigen Handelsplatz und beeinflusste ihre wirtschaftliche Entwicklung über Jahrhunderte.
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